Ja, kontaktieren Sie mich!

Name

Email

Telefon


Testierfähigkeit und Demenz

Die Nachlassgerichte haben in den letzten Jahren vermehrt die Frage zu beantworten, ob der Erblasser im Zeitpunkt der Errichtung seines letzten Willens noch testierfähig war.

Weiterlesen...  
Kein Ersatz von Aus- und Einbaukosten

Der Bundesgerichtshof hat in einem aktuellen Fall zur Sachmängelhaftung zwischen Unternehmern entschieden, dass ein Handwerker gegenüber seinem Lieferanten bei Mängeln des gelieferten Materials keinen Anspruch auf Ersatz der Ein- und Ausbaukosten hat, die ihm dadurch entstehen, dass er gegenüber seinem Auftraggeber zur Nacherfüllung verpflichtet ist. Denn die Aus- und Einbaukosten seien bei einem Kaufvertrag zwischen Unternehmern – anders als bei einem Verbrauchsgüterkauf – nicht vom Anspruch auf Nacherfüllung umfasst, so die Karlsruher Richter (Urteil vom 02.04.2014, Az.: VIII ZR 46/13).

 
Vorsorgevollmacht, aber richtig!

Jede in Deutschland lebende Person sollte für den Fall des Verlustes der Geschäftsfähigkeit eine Vorsorge treffen. Aber wie?

Weiterlesen...  
Bis wohin darf das Unfallfahrzeug abgeschleppt werden?

Ein Unfallbeteiligter, auch wenn er den Unfall nicht verursacht hat, darf sein beschädigtes Fahrzeug nicht in eine Werkstatt seiner Wahl auf Kosten des Unfallverursachers abschleppen lassen,

Weiterlesen...  
Betriebsratstätigkeit kein Schutz vor Beendigung eines befristeten Arbeitsverhältnisses

Ist ein Arbeitsvertrag wirksam befristet, so endet dieser auch dann, wenn der Mitarbeiter kurz vor der Beendigung in den Betriebsrat gewählt wurde. Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Vertrag gerade wegen der Wahl in den Betriebsrat nicht verlängert wurde.

Mitgeteilt von Rechtsanwalt Oliver Kranz, Fachanwalt für Arbeitsrecht

 
Start Verkehrsrecht Die Kosten für einen Sachverständigen werden von der Versicherung des Unfallverursachers übernommen

Die Kosten für einen Sachverständigen werden von der Versicherung des Unfallverursachers übernommen

Nach einer Entscheidung des AG München hat der Geschädigte eines Verkehrsunfalls auch einen Anspruch auf Ersatz der Kosten für einen Sachverständigen. Hierbei muss der Geschädigte nicht zuvor die Kosten von Sachverständigen vergleichen, sondern dieser Grundsatz gilt selbst dann, wenn die Kosten des Sachverständigen insgesamt oder in einzelnen Rechnungspositionen zu teuer sind.

Der Geschädigte ist auch nicht auf eine Auseinandersetzung mit dem Sachverständigen zu verweisen. Das Risiko einer überhöhten Rechnung trägt nach der Entscheidung aus München nicht der Geschädigte, so lange der Preis des Sachverständigen nicht erheblich oder offensichtlich über dem Durchschnitt der in Betracht kommenden Gutachter liegt und dies für den Geschädigten erkennbar war.

Nach einem Unfall sollte daher bei einer Schadenssummer vom mehr als 1.000 € regelmäßig ein unabhängiger Sachverständige mit der Begutachtung des Fahrzeugs beauftragt werden. Der Geschädigte muss und sollte sich nicht auf eine Begutachtung durch einen von der gegnerischen Versicherung benannten Sachverständigen verweisen lassen.

Mitgeteilt von Rechtsanwalt Oliver Kranz



 

Kommentare 

 
0 #1 Stefan Kraus 2011-12-09 21:00
Gut zu wissen, dass man auf einen UNABHÄNGIGEN Gutachter zurück greifen kann.
Zitieren
 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Deutsch (DE-CH-AT)