Vorsicht in Österreich:
Schon bei dem Verdacht eines Verkehrsverstoßes kann Sicherheitsleistung gefordert werden.
Seit diesem Jahr hat die Polizei in Österreich eine scharfe Waffe zur Hand, Verkehrssünder zur Kasse zu bitten. Der reine Verdacht einer Übertretung reicht aus von dem betroffenen Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von bis zu 1.308 € zu fordern.
Auch wenn selbst nach den Willen des österreichischen Gesetzgebers die geforderte Sicherheit in einer vernünftigen Relation zur Verkehrsübertretung stehen soll, darf die Fahrt erst fortgesetzt werden, wenn die Sicherheitsleistung erbracht wurde. Wer nicht zahlen kann, droht die Abnahme der Fahrzeugschlüssel oder eine Kralle am Rad. Schlimmer wird es, wenn die Sicherheit nicht innerhalb von 72 Stunden gezahlt werden kann, da dann die Behörde das Fahrzeug als Sicherheit beschlagnahmen kann.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Oliver Kranz





